Wir versprechen nicht, dass nichts mehr ausfällt. Je nachdem, was kaputtgeht, dauert die Wiederherstellung ihre Zeit.
Was sich ändern lässt, ist, was Sie währenddessen sagen können. Das Ziel ist, im Störungsfall sagen zu können: Wir brauchen drei Tage. Statt: Niemand weiß, wann es wieder läuft. Dafür braucht es klare Verantwortlichkeiten, einen geübten Ablauf und ein Reporting, das den Zustand zeigt.
Dazu kommt etwas, das in keiner Prozessbeschreibung steht: Ruhe. Sie hat schon Vorgesetzte irritiert.
Ein CIO kam nach einem Update nicht mehr an seinen Laptop, auf dem die Unterlagen für ein Vorstands- und Aufsichtsratsmeeting lagen, das kurz darauf beginnen sollte. Er lief mit dem Gerät in der Hand durch das Büro. Wir haben gewartet, bis er ansprechbar war, und die Anmeldung rechtzeitig wiederhergestellt.
Ein anderes Mal hatte sich ein CFO einen Verschlüsselungstrojaner eingefangen, der die Netzlaufwerke befiel. Er stand aufgebracht davor und fragte, was jetzt zu tun sei. Der lokale Netzwerkkollege war im Urlaub, die Nearshore-Kollegen im Feierabend. Wir haben in Ruhe die eigenen Unterlagen durchgesehen, einen passenden Kollegen in den USA gefunden und ihn benachrichtigt.