Glossar
Fit for Purpose
Eine Lösung muss ihren Zweck erfüllen, nicht maximal komplex sein.
Was bedeutet Fit for Purpose im Servicebetrieb?
Häufig gehört
„Fit for Purpose heißt, die billigste Lösung zu nehmen.“
Eine Lösung muss ihren Zweck erfüllen, nicht maximal komplex sein.
Fit for Purpose heißt, dass eine Lösung genau das leistet, wofür sie gebraucht wird, ohne mehr Aufwand und Komplexität als nötig. Das Gegenteil sieht so aus: ein Service-Management-Werkzeug mit Pflichtfeldern, die niemand ausfüllt, weil sie am Schreibtisch erdacht wurden. Oder ein Change-Prozess mit so vielen Freigabestufen, dass Änderungen daran vorbei gemacht werden. Oder ein Vertrag mit Verfügbarkeitszusagen rund um die Uhr für einen Service, den außerhalb der Bürozeiten niemand nutzt. Eine Lösung, die ihren Zweck erfüllt, wird gelebt statt umgangen, und der Betrieb zahlt nur für das, was er wirklich braucht.
So klingt es im Alltag
Der Change-Prozess hat so viele Freigabestufen, wie er braucht, und keine, an der vorbei gearbeitet wird.
Wie wir den Begriff verwenden
Erst der Ablauf, dann das Werkzeug: Wir richten im Werkzeug nur ein, was sich vorher im Betrieb bewährt hat. Welches Produkt es wird, ist für uns zweitrangig.
Passende Leistung
- Werkzeug
- Auswahl und Einführung
- Formalisierung
- Prozesse und Verantwortlichkeiten verbindlich machen
Verwandte Begriffe
- Outcome over Output
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- Value Stream Thinking
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- Service Mindset
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- Operational Level Agreement
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Nächster Schritt
Wo steht Fit for Purpose bei Ihnen?
Wenn Ihnen der Begriff aus dem eigenen Betrieb bekannt vorkommt, ist das ein guter Ausgangspunkt für ein erstes Gespräch. Die Leistungen dazu stehen unter Leistungen.
Oder auf direktem Weg