Zum Inhalt springen

Kernkompetenzen

Change Enablement

Change Enablement ist in ITIL 4 die Praxis, Änderungen an IT-Services so zu bewerten, freizugeben und einzuplanen, dass sie den Betrieb möglichst wenig stören. Je nach Risiko einer Änderung gibt es unterschiedlich lange Wege bis zur Freigabe.

Was bedeutet Change Enablement im Servicebetrieb?

Change Enablement regelt, wie eine Änderung an einem System oder Service geprüft, freigegeben und umgesetzt wird. Ob das funktioniert, zeigt sich nach dem Wochenende. Wenn am Montag eine Anwendung nicht mehr läuft und niemand weiß, was am Freitag geändert wurde, fehlt der Prozess. Wenn dagegen jede Kennwortänderung durch dasselbe Gremium muss wie ein Serverumzug, ist er zu schwer und wird umgangen. Beides erkennen Sie an Störungstickets, deren Ursache eine ungeplante oder unbekannte Änderung war. Passt der Prozess, haben kleine Änderungen einen kurzen Weg, riskante einen geprüften, und im Störungsfall lässt sich nachvollziehen, was sich wann geändert hat.

Wie wir den Begriff verwenden

Ein Change-Prozess, den die Beteiligten selbst mit aufgebaut haben, wird eingehalten; einer vom Reißbrett wird umgangen. Deshalb lassen wir Änderungen erst als Freitext beschreiben und machen daraus ein Formular mit den Fragen, die sich wiederholt als nötig erwiesen haben.

Passende Leistung

Formalisierung
Prozesse und Verantwortlichkeiten verbindlich machen
Werkzeug
Auswahl und Einführung

Verwandte Begriffe

Process Management
Kernkompetenzen

Nächster Schritt

Wo steht Change Enablement bei Ihnen?

Wenn Ihnen der Begriff aus dem eigenen Betrieb bekannt vorkommt, ist das ein guter Ausgangspunkt für ein erstes Gespräch. Die Leistungen dazu stehen unter Leistungen.